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Inklusion

„Es ist normal, verschieden zu sein.“
(Richard von Weizsäcker)

 

Was bedeutet Inklusion an der Berufsschule I in Ansbach?

Mitmachen, mitreden, mitarbeiten – egal ob ein Mensch einen Förderbedarf hat oder nicht.

Darum geht es beim Begriff Inklusion.

In der Schule bedeutet Inklusion also: Schüler mit und ohne Förderbedarf lernen gemeinsam.

 

Wir wollen Ihnen helfen!

 Ein solcher Förderbedarf kann bei Schülern aus unterschiedlichen Gründen festgestellt werden:

Die Schreibweise ein und desselben Wortes ist oft unterschiedlich oder falsch.

Beim Lesen ist das Tempo sehr langsam.

 

LRS

Lese-Rechtschreib-Störung

Mündliche Anweisungen werden oft nicht richtig verstanden.

Die Merkfähigkeit bei mündlichen Aufgaben ist sehr gering.

AVWS

(Auditive Wahrnehmungsstörung)

 

Übersteigerte Unruhe

Wutanfälle, unüberlegtes Antworten, Herausrufen

Planung und Durchführung von Abläufen fällt schwer.

 

ADHS

Der routinierte Umgang mit Geld, Größen, Gewichten, Zeitangaben fällt schwer.

Klare Mengenvorstellung fehlt, räumliche Orientierung ist erschwert.

 

Dyskalkulie

Konzentrieren fällt mir schwer, Leistungsschwankungen

 

Lernschwierigkeiten

Leichte Lähmungserscheinungen; Spastiken, usw.

 

Motorik

Sprachstörung z. B. Stottern

 

Sprache

Starke Seh-Beeinträchtigung

 

Sehen

Und vieles mehr

 

 

 

Inklusion gehört bei uns an der Berufsschule Ansbach I längst zum Schulalltag dazu.

 

Wie sieht das Unterrichtskonzept in der Praxis aus?

Das sagen die Schüler über die Inklusion:

  • „Wir schaffen in diesem Jahr alle die Abschlussprüfung. Ich habe mehr gelernt als an der Förderschule und die guten Schüler haben nicht weniger gelernt. Gut finde ich die zusätzlichen Aufgaben für die Schnellen.“
  • „Wir erarbeiten uns die Informationen zu einem Thema oft selbst, dass finde ich gut, weil ich was fürs Leben lerne.“
  • „Ich habe eine Einzelförderung an der Schule bekommen, weil ich einen Rollstuhl habe. Ich habe auch einen Schulbegleiter immer an meiner Seite gehabt. Mit ihm habe ich immer am Unterricht teilnehmen können.“
  • „Es wurde höchste Zeit, dass verschiedene Schüler in einer Klasse zusammenarbeiten und voneinander lernen! Wir machen oft Gruppenarbeit und bekommen immer Hilfe von den 2 Lehrern im Klassenzimmer. Das heißt Team-Teaching. Die Lehrerteams haben für alle 10. Klassen die gleichen Leistungsnachweise – das finde ich fair.“
  • „Man sollte in der heutigen Zeit offen sein für Menschen, die eine Förderung brauchen. Meine Schwester im Kindergarten hat auch Kontakt mit Menschen mit Behinderung. Das finde ich gut, dann entstehen keine Vorurteile.“
  • „Unser Mobiler Sonderpädagogischer Dienst an der Schule ist einfach toll!“
  • „Inklusion ist ein Recht, nicht einfach nur eine Idee. Menschen mit Förderbedarf sind in unserer Gesellschaft gleichwertig. Also haben wir die Pflicht, Inklusion an der Schule zu ermöglichen!“

Ansprechpartner:

Bettina Goulsbra

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